Dieser Kürbiskuchen mit Pflaumenkompott ist ein saftiger Herbstkuchen mit geraspeltem Hokkaido-Kürbis, Schmand und einer fruchtig-würzigen Beilage aus Pflaumen, Rotwein, Zimt und Nelken.
Der Kürbis sorgt ähnlich wie Möhren im Rüblikuchen für eine angenehm saftige Konsistenz, ohne dass der Kuchen stark nach Gemüse schmeckt. Das warme oder lauwarme Pflaumenkompott bringt Fruchtigkeit und eine leichte Säure dazu und macht aus dem einfachen Kürbiskuchen ein schönes herbstliches Dessert.
Zutaten für Kürbiskuchen mit Pflaumenkompott
Hinweis: Bei diesem Originalrezept entspricht eine Tasse einem Volumen von etwa 200 ml.
Für den Kürbiskuchen
- 3 Tassen Mehl, je ca. 200 ml
- 2 Tassen Zucker, je ca. 200 ml
- 1 Tasse Pflanzenöl, ca. 200 ml
- 3 Eier
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 Tassen fein geraspelter Hokkaido-Kürbis, je ca. 200 ml
- 3 EL Schmand
- Puderzucker zum Bestäuben
- etwas Butter für die Form
- etwas Semmelbrösel für die Form
Für das Pflaumenkompott
- 400 g Pflaumen, entkernt und geviertelt
- 80 g Rohrzucker
- 200 ml Rotwein
- 5 g Kartoffelstärke
- 2 Nelken
- 1 Prise gemahlener Zimt
Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 50 Minuten
Portionen: 8
Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitung
1. Hokkaido-Kürbis vorbereiten
Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und Kerne sowie das faserige Innere entfernen.
Für den Kuchen muss Hokkaido nicht geschält werden. Das benötigte Fruchtfleisch mit Schale fein raspeln und die angegebene Menge abmessen.
2. Teig für den Kürbiskuchen herstellen
Eier und Zucker in eine große Rührschüssel geben und gründlich miteinander verrühren.
Pflanzenöl und Schmand dazugeben und unterarbeiten.
Mehl und Backpulver miteinander vermischen und nach und nach unter die flüssigen Zutaten rühren.
Zum Schluss den fein geraspelten Hokkaido-Kürbis unterheben, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat.
Der Teig soll gleichmäßig und saftig sein, ohne dass die Kürbisraspel zu stark zerdrückt werden.
3. Kürbiskuchen backen
Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Eine geeignete Kuchenform gründlich mit Butter einfetten und anschließend dünn mit Semmelbröseln ausstreuen. Dadurch löst sich der fertige Kuchen leichter aus der Form und bekommt außen eine leicht knusprige Oberfläche.
Den Teig gleichmäßig in die Form füllen und glatt streichen.
Den Kürbiskuchen nach dem ursprünglichen Rezept etwa 1,5 Stunden backen. Da die tatsächliche Backzeit stark von Größe und Material der verwendeten Form abhängt, sollte gegen Ende unbedingt die Stäbchenprobe gemacht werden.
Bei kleineren Einzel- oder Muffinformen ist die Backzeit deutlich kürzer. Deshalb dort wesentlich früher mit der Stäbchenprobe beginnen.
Bleibt am Holzstäbchen kein feuchter Teig mehr hängen, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
4. Pflaumenkompott mit Rotwein zubereiten
Den Rohrzucker in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam karamellisieren lassen.
Sobald der Zucker goldbraun ist, vorsichtig mit dem Rotwein ablöschen.
Nelken und eine Prise Zimt dazugeben und alles einige Minuten leicht köcheln lassen, bis sich der karamellisierte Zucker vollständig gelöst hat.
Die geviertelten Pflaumen dazugeben und nur kurz mitköcheln lassen. Sie sollen weich werden, aber möglichst noch etwas Struktur behalten.
Die Kartoffelstärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren und nach Bedarf unter das kochende Kompott rühren, bis die gewünschte Bindung erreicht ist.
Die Nelken vor dem Servieren entfernen.
5. Kürbiskuchen mit Pflaumenkompott servieren
Den abgekühlten Kürbiskuchen in Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben.
Das Pflaumenkompott warm, lauwarm oder kalt dazu servieren.
Wer möchte, kann das Dessert zusätzlich mit einem Klecks Schmand, geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis ergänzen.
Tipps für einen besonders saftigen Kürbiskuchen
Der Hokkaido sollte möglichst fein geraspelt werden. Dadurch verteilt er sich gleichmäßig im Teig und gibt während des Backens Feuchtigkeit ab.
Den Kuchen nicht länger backen als nötig. Sobald die Stäbchenprobe sauber ausfällt, kann er aus dem Ofen genommen werden.
Wie bei vielen saftigen Gemüse- und Gewürzkuchen schmeckt der Kürbiskuchen auch am nächsten Tag noch sehr gut und lässt sich deshalb hervorragend vorbereiten.
Warum Kürbis gut in Kuchen funktioniert
Hokkaido besitzt ein mildes, leicht nussiges und süßliches Aroma. Fein geraspelt sorgt er im Kuchenteig vor allem für Feuchtigkeit und eine saftige Struktur.
Ähnlich wie bei Möhrenkuchen bleibt das Gemüse geschmacklich dezent, während es die Konsistenz des Kuchens verbessert.
Warum Pflaumen so gut zu Kürbis passen
Die natürliche Süße des Kürbisses harmoniert sehr gut mit der fruchtigen Säure von Pflaumen.
Rotwein, Zimt und Nelken verleihen dem Kompott zusätzlich kräftige, herbstliche Gewürznoten. Dadurch entsteht ein schöner Kontrast zum milden und saftigen Kürbiskuchen.
Weitere Kürbisrezepte
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Hokkaido, Gin und fruchtiger Apfelschaum ergeben dort eine besondere herbstliche Vorspeise.
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Auch meine Hokkaido-Pasta mit Perlhuhn ist eine schöne Idee für die Kürbissaison.
Häufige Fragen zum Kürbiskuchen
Welcher Kürbis eignet sich für Kürbiskuchen?
Hokkaido eignet sich besonders gut, weil er ein leicht nussiges Aroma besitzt und nicht geschält werden muss. Für dieses Rezept wird er roh fein geraspelt und direkt unter den Kuchenteig gehoben.
Muss Hokkaido für den Kuchen geschält werden?
Nein. Die Schale kann mitverwendet werden. Der Kürbis sollte vorher gründlich gewaschen und anschließend möglichst fein geraspelt werden.
Warum wird Kürbiskuchen besonders saftig?
Der geraspelte Kürbis gibt beim Backen Feuchtigkeit an den Teig ab. Zusätzlich sorgen Pflanzenöl und Schmand dafür, dass der Kuchen saftig bleibt.
Wie erkenne ich, dass der Kürbiskuchen fertig gebacken ist?
Am zuverlässigsten ist die Stäbchenprobe. Ein Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens stecken. Bleibt kein feuchter Teig daran hängen, ist der Kuchen fertig.
Kann ich den Kürbiskuchen am Vortag backen?
Ja. Der Kuchen lässt sich sehr gut vorbereiten und bleibt durch Kürbis, Öl und Schmand lange saftig. Nach dem vollständigen Abkühlen sollte er gut abgedeckt aufbewahrt werden.
Kann ich das Pflaumenkompott ohne Rotwein zubereiten?
Ja. Für eine alkoholfreie Variante kann der Rotwein beispielsweise durch Pflaumen-, Trauben- oder Apfelsaft ersetzt werden. Geschmack und Süße sollten anschließend entsprechend angepasst werden.
Kann ich das Pflaumenkompott vorbereiten?
Ja. Das Kompott lässt sich bereits am Vortag zubereiten und anschließend kühl aufbewahren. Vor dem Servieren kann es kalt angeboten oder vorsichtig wieder erwärmt werden.
Fazit
Kürbiskuchen mit Pflaumenkompott ist ein saftiger Herbstkuchen, bei dem Hokkaido eine besonders lockere und feuchte Konsistenz in den Teig bringt.
Das würzige Pflaumenkompott mit Rotwein, Zimt und Nelken ergänzt den milden Kürbiskuchen hervorragend und macht aus dem einfachen Kuchen ein schönes herbstliches Dessert.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!
